Pluge-Testbild
Pluge-Testbild
zu finden auf DVE HD Basics (Blu-ray): Basic Video Setup Patterns
Kurz & Bündig:
Dieses Testbild ist auf der Blu-ray-disc DVE HD Basics (www.videoessentials.de) enthalten. Es eignet sich zur korrekten Einstellung der Helligkeit.
Das gibt es zu sehen:
Das Bild enthält neben einer vierstufigen Grautreppe mehrere annähernd schwarze Grau-Schattierungen vor schwarzem Hintergrund.
So wird es gemacht:
Die korrekte Einstellung der Helligkeit ist wichtig, damit dunkle Bildbereiche sauber durchzeichnet werden. Im Testbild sind links und rechts neben der zentralen Grautreppe je drei senkrechte Balken zu sehen.
Die Einstellung ist dann korrekt, wenn der dunkelste Balken am Rand gerade noch zu erkennen ist und mit dem Hintergrund gerade noch nicht verschmilzt. Wenn Sie die Balken nicht sehen, erhöhen Sie die Helligkeit schrittweise. Sollten Sie trotz zu hoher Helligkeitseinstellung – der Hintergrund erscheint nun grau statt schwarz – nicht alle Balken sehen, überprüfen Sie, ob der Blu-ray-Player über einen Helligkeitsregler verfügt und erhöhen Sie hier die Helligkeit, bis eine saubere Durchzeichnung erreicht ist. Regeln Sie anschließend die Helligkeit am TV nach, um sicherzustellen, dass der TV Schwarzes auch schwarz wiedergibt. Bei Plasma-Fernsehern können Sie das Eigen-Rauschen des Displays als bequeme Einstellhilfe verwenden: Dunkeln Sie den Raum ab und rücken Sie nahe an den Schirm heran – stellen Sie die Helligkeit genau so ein, dass der dunkelste Balken gerade noch nicht rauscht. Bei LCD-Fernsehern ist zu beachten, nicht schräg auf den TV zu blicken, da deren Bildwirkung vom Blickwinkel abhängt. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass sich Helligkeits- und Kontrastregler gegenseitig beeinflussen – kontrollieren Sie bei Änderungen an Helligkeit oder Kontrast deshalb stets beide Einstellungen mit entsprechenden Testbildern.
Die Bildeinstellungen bei Fernsehern und Projektoren setzen gute Umgebungsbedingungen voraus: Der Raum sollte dunkel sein und die Zuspieler müssen die Signale unverfälscht ausgeben, damit eine korrekte Einstellung überhaupt erst möglich ist. Außerdem hat man es meist mit einem komplexen Regelwerk zu tun – ist die eine Bildeinstellung korrekt, gerät eine andere eventuell aus dem Ruder. Mehrere Durchgänge mit den Testbildern sind daher unumgänglich, im Zweifel muss man auch Kompromisse eingehen.
