Bildbeschnitt
Pixel Cropping
Pixel Cropping, zu finden auf der Peter Finzel Testdisc S.E. (DVD): Messung /Pixel Cropping
Kurz & Bündig:
Dieses Testbild ist auf der DVD Peter Finzel Testdisc S.E. enthalten. Das anamorphe 16:9-Testbild informiert über den Bildbeschnitt mit und ohne Overscan-Schaltung sowie die Bildlage.
Das gibt es zu sehen:
Das Bild enthält auf allen vier Seiten Skalen mit einzeln zählbaren weißen Bildpunkten vor schwarzem Grund. Im Idealfall sollten bei einer HDMI-Zuspielung in HDTV-Auflösung alle Bildpunkte auf allen vier Seiten vollständig zu sehen sein. Bei einer Zuspielung in SDTV-Auflösung oder über analoge Schnittstellen werden dagegen aufgrund der Overscan-Schaltung des Displays oft links und rechts jeweils gut 40 Pixel sowie oben und unten gut 20 Pixel ausgeblendet. Damit wurden in der Vergangenheit unsaubere Bildränder unterdrückt, wie sie bis heute im analogen Kabel-Fernsehen vorkommen können. Digitale TV-Programme und DVDs sind allerdings oft bis zum Rand mit nutzbaren Bildinformation belegt und profitieren von einem geringeren Bildbeschnitt. Bei einer Zuspielung in HDTV-Auflösung ist eine Darstellung ohne Overscan heute bei fast allen Displays einstellbar.
So wird es gemacht:
Wenn das Display dieses Testbild auch nach dem Upscaling auf HDTV-Auflösung deutlich beschneidet, ist meistens noch eine Overscan-Schaltung aktiv. Eine Darstellung ohne abgeschnittene Pixel (englisch Pixel Cropping) findet man meistens unter den Bildformat-Einstellungen mit Bezeichnungen wie „Punkt für Punkt“, „Vollpixel“, „Nativ“, „Just Scan“ oder ähnliches. Gelegentlich ist die Overscan-Einstellung in einem Spezielmenü ausgelagert bzw. kann bei einigen Projektoren auch für SDTV-Video feinstufig eingestellt werden. Nur bei einer Bildeinstellung ohne Overscan werden HDTV-Programme und Blu-ray-Discs originalgetreu „Punkt für Punkt“ auf Full-HD-Dispalys skaliert und somit in maximaler Bildschärfe dargestellt.